Geboren am 5. Oktober 1976  

Ausdruck, Zuordnung und Bewegung

Ich male aus einem inneren Drang heraus - das Innere drängt mich.

Auf der Suche nach Ausdruck und Zuordnungen.

Im Austausch mit Kunstschaffenden setzte ich mich damit auseinander, was Kunst für mich bedeutet.

Wird es Bestand haben? Berührt es? Spricht es an? Schmeichelt es? Wie viel Lüge, wie viel Wahrheit ertrage ich? Gibt es überhaupt Wahrheit und Lüge? Hat es Licht, wo ist der Schatten?

Berührt es den Grund oder spiegelt es die Oberfläche, sucht es das Mittelmass? Bewegt es sich oder steht es still?

 

Diese Fragen machen mich demütig und still. Ich finde nur Teilantworten, nie eine allgemeingültige Antwort. Vielleicht sind das auch meine Bilder - Teilantworten. Fussnoten zum Leben. Im besten Fall teilt es sich dem anderen mit.

Ist nicht einfach alles nur da, ohne weitere Deutungen? Solange das Kunstwerk mit mir spricht, solange hat es Bedeutung und Existenzberechtigung, solange nenne ich es Kunst. Und wenn es still wird, darf es weiter gehen - Neues soll rufen, neues erkundet werden. Das Alte stirbt und das Neue kommt hervor; wie ein währender Kreislauf.

 

Momentan bevorzuge ich die Aquarellmalerei; das Unerwartete, Unmittelbare und die Reinheit der Farben ziehen mich an.

Mich treibt es an, formloses in eine vorübergehende Form zu bringen und das immer wieder aufs Neue.

Ich bin Autodidakt und inspiriert von den Menschen in meiner Umgebung und den alten MeisterInnen.

© by Mario Merkle letzte Änderung 06.07.2020                     Song by Tom Rast - Endless in reverse                         Website by Grafik auf Zeit                          Logo by Martha Hummel