• Mario Merkle

im Baum gelesen

Aktualisiert: 9. Aug 2019

Das Leben, das ich empfinde, erscheint mir in einem „Bilde“

...still stehe ich da, bewege mich leicht in meinem Zentrum, meine Wurzeln verraten; da ist jemand stehengeblieben, hat sich in den Ort gepflanzt. Will natürliches Sein.

Im Sommer nisten sich Wesen des Himmels und der Erde ein, nutzen auch den Schatten, freudiges Begatten.

Das INDIRLEBEN

Im Herbst zeigt meine Farbenpracht, die Vielfalt meiner Kraft.

Meine Früchte haben Leben in sich, sie ernähren dich und tragen den Keim des weiteren Leben in die Ferne. Unendlichkeit.

Das FÜRDICHLEBEN

Im Winter zeige ich mich von meiner anderen Seite, Loslassen, Mut und Gewissheit, Kälte auszuhalten, standhaft sein im Innern leben, nichts abgeben. Vertrauen in die Kraft, die Leben schaft.

Das INMIRLEBEN

Der Frühling ist die Kontaktaufnahme mit der Welt, das in Verbindung treten, das Spiel mit der Freude, sanftes Sein. Streben und Werden.

Das FÜRMICHLEBEN

Im Kreislauf der Jahreszeiten, durchwandere ich Leben für Leben, und bleibe an Ort stehen.

In die Tiefe wachsen und nach dem Licht sich strecken, Schicht für Schicht das Bewusstsein wecken und das Wesen des Baumes in mir entdecken.


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© by Mario Merkle letzte Änderung 05.05.2020                     Song by Tom Rast - Endless in reverse                         Website by Grafik auf Zeit                          Logo by Martha Hummel